Ameisen fällt das Sprechen schwer

Ta-taa! So sieht es aus: das Cover von «Ameisen fällt das Sprechen schwer». Bereits findet man das Buch auf der Verlagsseite (ja, es geht wirklich um Ameisen. Irgendwie). Diese Woche haben wir das Lektorat abgeschlossen. Eine schöne Arbeit, die letzten Fehler herausnehmen. Aber es fällt mir immer extrem schwer, es aus der Hand zu geben: Diese Szene könnte man noch klarer gestalten, hier fehlt noch ein Geruch, der Abschnitt ist zu lang, dieser doch eigentlich zu kurz … aber nun ist es so, wie es ist. Und wovon handelt das Buch? Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber auch das kann man mittlerweile nachlesen. Denn der Klappentext soll so lauten: «Peter Haller sucht das Büro, in dem er seit über zehn Jahren arbeitet. Am Tag zuvor hat er sein Gedächtnis verloren, und niemandem etwas davon erzählt. Was arbeitet er eigentlich? Er kennt die Namen der Mitarbeitenden nicht, weiss nicht, wen er hier kennt, wen nicht. Langsam geht er den Gang hinunter, wie er es in den letzten zehn Jahre unzählige Male getan hat. Wie lautet das Passwort zu seinem Computer? Hat er heute einen Termin? Nein, nein, die Tür von meinem Büro ist sicher angeschrieben, denkt sich Haller. Irgendwie wird das schon gutgehen. Ameisen fällt das Sprechen schwer ist eine Geschichte über einen ganz normalen Menschen, der sich durch sein ganz normales Leben schlägt, ohne zu wissen, wer er eigentlich ist.»